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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 39, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 39, 57-61, 1989
https://doi.org/10.3285/eg.39.1.07
© Author(s) 1989. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 39, 57-61, 1989
https://doi.org/10.3285/eg.39.1.07
© Author(s) 1989. This work is distributed under
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  01 Jan 1989

01 Jan 1989

Paläomagnetische Datierung hochgelegener Sand-Kies-Terrassen der Weser

Kurt Fromm Kurt Fromm

Abstract. An der Oberweser wurden drei Vorkommen altpleistozäner Terrassensedimente paläomagnetisch untersucht, um eine Datierung nach der Polarität der Remanenzen vorzunehmen. Bei Fürstenberg wechselt in der nach dem Schema von Rohde (1989) drittältesten pleistozänen Weserterrasse die Polarität. In der vermutlich gleichen Terrasse wurde bei Wahmbeck normale Polarität gefunden, dagegen war die erwartete normale Polarität in einer mutmaßlich jüngeren Terrasse bei Gewissenruh nicht ganz eindeutig nachzuweisen. Daraus folgt, daß der Polaritätswechsel nicht mit Sicherheit der Matuyama/Brunhes-Epochengrenze 700000a B.P. zugeordnet werden kann, sondern auch dem Beginn des Jaramillo-Events vor 970000 a entsprechen könnte. Die drittälteste Terrasse ist also spätestens im Cromer-Glazial A entstanden, vielleicht auch schon am Ende des Menap. Sie ist mit der „älteren Hauptterrasse" (tR4) am Rhein zu korrelieren.

Publications Copernicus
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