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E&G Quaternary Science Journal An open-access journal of the German Quaternary Association
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Volume 39, issue 1
E&G Quaternary Sci. J., 39, 121–131, 1989
https://doi.org/10.3285/eg.39.1.12
© Author(s) 1989. This work is distributed under
the Creative Commons Attribution 3.0 License.
E&G Quaternary Sci. J., 39, 121–131, 1989
https://doi.org/10.3285/eg.39.1.12
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  01 Jan 1989

01 Jan 1989

Verbreitung, Typ und Alter der maximalen Vergletscherung der Südvogesen zwischen Bruyères und Epinal

Gerd Wenzens Gerd Wenzens

Abstract. Die weiteste Ausdehnung der maximalen Vergletscherung zwischen Bruyères und Epinal ist äußerst umstritten. Während sie nach Rahm (1970: Karte 1) und Hantke (1978: Karte 2) in diesem Raum in Form einer Kappenvereisung bis an den Fuß des Horstes von Epinal gereicht haben soll, gehen Seret (1980: Fig. 1) und Flageollet (1988: Abb. 7) von einer wesentlich geringeren Vergletscherung aus: Nach ihren Auffassungen stirnte der Vologne-Gletscher nördlich von Granges-sur-Vologne (Abb. 1). Verschiedene Geländebefunde und Berechnungen der Eismächtigkeit weisen demgegenüber auf eine insgesamt wesentlich größere Ausdehnung der maximalen Vergletscherung hin. Zwischen dem Moseldurchbruch und Bruyères stimmte die nördliche Grenze in etwa mit dem von Rahm und Hantke angenommenen Verlauf überein. Im Gegensatz zu Rahm und Hantke, die ein rißeiszeitliches Alter der Vergletscherung postulieren, stellt der Verfasser diesen Vorstoß aufgrund des Verwitterungsgrades der Deckschichten und der noch wenigen erhaltenen Erratika in die Mindel-Kaltzeit.

Publications Copernicus
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