E&G Quaternary Sci. J., 10, 56-64, 1959
https://doi.org/10.3285/eg.10.1.05
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15 Dec 1959
Das Reichentalloch bei Hirschbach (Opf.)
Georg Brunner, L. Hässlein, and E. Soergel Abstract. In der Höhle Reichentalloch bei Hirschbach fand sich eine Fauna mit 33 Arten, darunter Anuren bis 38%. Die Fauna konnte in einen frühpostglazialen Auftauabschnitt gestellt werden. Auch konnte innerhalb derselben auf eine Durchwanderung von Pitymys subterraneus hingewiesen werden. Es wurde ein Diagramm-Auszug angefügt, entnommen einem großen Faunen-Diagramm, das aus den bisher in dieser Folge bearbeiteten, prozentual berechneten, ungestörten 30 Fundstellen mit 120 Schichten zusammengestellt worden ist, um die seltenen, aber auffälligen Anuren-Anhäufungen, daselbst eingereiht, als Auftauperioden zu erkennen, wie sie jeder Kältezeit folgten. Auch wurde eine Durchwanderungszeit von Microtus gregalis, der sibirischen Zwiebelmaus, aufgezeichnet; vermutlich auf der Flucht vor der einsetzenden Warmzeit.

Citation: Brunner, G., Hässlein, L., and Soergel, E.: Das Reichentalloch bei Hirschbach (Opf.), E&G Quaternary Sci. J., 10, 56-64, https://doi.org/10.3285/eg.10.1.05, 1959.
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